Sonntag, 8. August 2010

Kim Wilde hatte es schon geahnt

28 Jahre ist es her, dass Kim Wilde eine Vorhersage wagte: "Chaos at the airport tonight" war gar nicht mal so schlecht - und sie hatte recht.

Gestern sind wir doch, nach einem letzten Bad im Pool, nach einer letzten Stunde am Strand, nach einem letzten Flat White bei Jonathan's guter Dinge (aber auch mit ein paar Tränen in den Augen) gen Brisbane gefahren, um dann zu erfahren, dass es nicht nur eine Grenze für das Gesamtgewicht gibt, sondern auch für jeden einzelnen Koffer. Und weil zwei der Koffer diese magische 30 kg-Grenze um 5 bzw. um 8 kg überschritten hatten, ging es dann munter ans Umpacken. Australische Freundlichkeit bei der Dame (wollte gerade schon Tusnelda schreiben, konnte mich aber noch einmal zurückhalten) - weit gefehlt. Also ging es dann daran, die überflüssigen Pfunde (nein, nicht DIE...) abzubauen und auf andere Koffer zu verteilen. Und eine noch freundlichere Dame ließ uns dieses Umpacken erst an der Stelle im Bild vornehmen, um dann, als wir gerade mittendrin waren, zu sagen, dass wir doch bitte aus dem Weg gehen sollen. Also, es scheint doch ein paar Unterschiede zwischen der Großstadt und der Sunshine Coast zu geben...

Gottseidank sind wir dann von der Seite angequatscht worden, und zwar von J*n und Le*n, die 5 Wochen, ebenfalls mit einem Jucy, die Ostküste Australiens unsicher gemacht hatten und die unsere "Hilflosigkeit" gesehen hatten. Und die sich doch glatt angeboten haben, einen Koffer im normalen und einen weiteren als Handgepäck mitzunehmen. Ich weiß, hört sich an wie Drogenkuriere in Singapur oder wo-auch-immer, aber macht Euch mal keine Sorgen - die beiden sind schwer in Ordnung. Außerdem gibt es noch viel mehr Zufälle und Gemeinsamkeiten, aber über die schreibe ich jetzt nicht, ansonsten denkt Ihr noch, das wären die gleichen Tricks, auf die wir schon in Bangkok hereingefallen sind...

Nun sind wir also doch guter Dinge in Dubai angekommen, wo es morgens gegen 5 Uhr nur schlappe 34 Grad warm war. Jetzt, gegen halb 11, ist es etwas über 45 Grad, also ein klitzekleines bisschen wärmer als in down under. Eigentlich kaum zum Aushalten. In der Ferne sieht man die Hochhäuser der Innenstadt, wobei die alle im Dunst nahezu verschwunden sind. Das Bad im Hotelpool (auf dem Dach und ohne Dach) war wohl mehr wie eine große Badewanne denn eine wirkliche Abkühlung, aber immerhin nass. Nachher fahren wir in die Stadt, um uns dort ein wenig umzusehen. Und wahrscheinlich werden wir dann - auch aufgrund der Zeitumstellung - nicht allzu spät schlappmachen.

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